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Sonntag, 7. November 2021

Samhain 2021

Die Samhain-Energien genutzt, um zu Ruhe und Einkehr zu gelangen. Dem aufsteigenden Rauch nachgeschaut und losgelassen. Dankbar für Schutz, Familie, Gesundheit, Geborgenheit und liebevolle Gesten. 

 

Die dunkle Zeit bricht an. In ihr entsteht still und heimlich neues Leben. Noch kaum spürbar, aber wissend, dass es so kommen wird. Die Natur zieht sich zurück, um Kraft für den neuen Jahreskreis zu schöpfen. Die Erntezeit ist nun endgültig vorbei. Lassen wir nun alles ruhen, auch in uns. Wir lassen alles, was noch unangenehm an uns haftet, in Frieden gehen und heißen Neues willkommen.

Machen wir es der Natur nach:

Wie der Baum die Blätter fallen lässt, so lassen wir Altes/Belastendes los. Die oberirdischen Teile von Pflanzen sterben ab, die Wirkstoffe überdauern jedoch in der Wurzel oder die Samen wurden in alle Winde verstreut. Wir fragen uns, was wir behalten möchten, was da sein darf und nicht gehen soll. Ebenso können wir uns fragen, welche Rolle wir im Leben spielen. Was möchte ich noch erreichen? Welche Werte sind mir wichtig? Ist es an der Zeit mal richtig aufzuräumen? Und zwar nicht nur das Haus, den Garten usw, sondern auch in mir/in uns. 

Viele Fragen, denen wir in den Rauhnächten auf den Grund gehen werden. Wir setzen uns intensiv mit unseren Träumen und Wünschen auseinander. Die Zeit der Rauhnächte ist ideal dafür, sich ganz zurückzuziehen und zu begreifen, worauf es im Leben ankommt. Ich freue mich drauf.

Eure Stiny

Montag, 21. Dezember 2020

Wintersonnenwende/Julfest/Thomasnacht 21.12.

Am 21.12. begehen wir die längste Nacht bzw. den kürzesten Tag im Jahr. Die Sonne erreicht den tiefsten Punkt.

Johann Wilhelm Cordes - Die wilde Jagd

Jetzt beginnt die wilde Jagd mit Wotan als Anführer. Die Schleier der Anderswelt sind seit Samhain wieder dünn wie nie. Mit großem Krach reiten sie durch die finstere Nacht und wüten wie ein aufkommender Sturm. Früher fürchtete man das wilde Heer und wenn es nur ging, blieben die Menschen in ihren Häusern und räucherten zum Schutz von Haus und Hof und für alle die dort wohnten. 


Unheimliche Wesen zogen umher, wandelnde Gestalten in Form von Werwölfen o.ä. begleiteten die toten unerlösten Seelen mit Geheul und Gezeter. 
Auch zu dieser Zeit wurden grausige Masken getragen und viel Lärm gemacht, in der Hoffnung die Wintergeister zu verjagen. Der Perchtenlauf ist heute noch bekannt und wird in einigen Regionen noch ausgeübt. Auch Hexen fegten das Böse aus dem Land. 


Die heutige Nacht wird auch Mutternacht genannt, denn die Sonne wird aus dem Schoß der Göttin unter dem Weltenbaum wiedergeboren und nun beginnen auch die 12 Rauhnächte (christlich ab 24.12/0:00h). 
Alle Räder werden stillgelegt, es darf nicht gesponnen, nicht gemahlen, die Arbeit muss niedergelegt werden, denn wenn sich das Schicksalsrad dreht, darf sich nichts anderes drehen, das Schicksal wird neu ausgelost. Auch darf nicht mehr geputzt, gewaschen oder Betten draußen gelüftet werden, denn das wilde Heer könnte sich darin verfangen und dann hat mein sein eigenes Schicksal besiegelt. 
Feuer und Kerzen werden entzündet, um die noch junge Sonne zu unterstützen, Opfergaben in Form von Nüssen, Obst, etc werden den Hausgeistern hingestellt, um sie milde zu stimmen und natürlich wird auch in jeder Nacht geräuchert. Es ist eine stille Zeit, die auch genauso gelebt werden soll. 
Zu den Rauhnächten habe ich letztes Jahr schon einen Beitrag verfasst, wenn ihr mögt, klickt mal rein: *klick*

Als Ritual kann man sich nun 13 Wünsche auf je einen Zettel aufschreiben. In jeder Rauhnacht wird ein Zettel gezogen, ungelesen dem Feuer übergeben und dem Universum überlassen. Der 13. bleibt übrig, um den muss man sich selbst kümmern. Ein tolles Ritual, welches wir immer wieder gerne machen. 




Habt einen schönen Sonnenwendabend!

Liebe Grüße, Kerstin




Dienstag, 31. Dezember 2019

Brauchtümer aus vergangenen Zeiten zum Jahreswechsel

Unsere heutigen Brauchtümer zu vielen Festen im Jahreskreis stammen aus weit vergangener Zeit und wurden im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und/oder verändert. Die Menschen früher waren sehr abergläubisch und so blieb es nicht aus, dass gerade zum Ende des alten und Beginn des neuen Jahres vielerlei Rituale durchgeführt wurden. Schließlich wollte man alles Schlechte im alten Jahr belassen und nicht mit hinübernehmen und das neue Jahr frisch und bereinigt starten.
Man muss dazu sagen, dass vor unserer kalendarischen Zeitrechnung der Jahresbeginn nicht immer am selben Tag stattfand. Die Menschen lebten im Einklang mit Sonne und Mond, was zur Folge hatte, dass sich der Zeitpunkt stets verschob.

Überbleibsel sind z.B. zu Silvester die früheren Glückszauber, die wir heute in Form von Glückssymbolen, wie 4-blättrige Kleeblätter, Schornsteinfeger, Glücksschweinchen, Marienkäfer, etc entweder verschenken oder sie in die Dekoration mit einfließen lassen. 
Glück bedeutete früher für die Bauern eine reiche Ernte, Gesundheit, das Wohlwollen der Götter und ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben.
Heutzutage in unserem Land, mit einem Überfluss an Lebensmitteln, Supermärkten an jeder Ecke, kommt der Gedanke daran, was Mutter Erde für uns bereit hält und welch ein Schatz sie doch ist, kaum noch auf. Unsere Wünsche haben nun andere Dimensionen. 
Um das Glück noch weiter herauszufordern, war es üblich um Punkt 12 von einem Stuhl oder Tisch zu springen.
Mit Reisigbesen kehrte man das Unglück aus dem Haus. Mit Reisig wurde das Haus geschmückt, um sich vor bösen Hexen zu schützen.


Damit das Land fruchtbar wurde, haben die Menschen um Mitternacht mit Brettern auf die Erde geschlagen, ,mit Peitschen geknallt und mit Kochtöpfen und Holzlöffeln so laut es ging Lärm verursacht. Je lauter, umso glückverheißender war das neue Jahr. 
Der Radau sollte auch die bösen Geister fernhalten. Die toten Seelen, die sich auf die wilde Jagd begaben, machten den Menschen Angst. So mussten auch alle Räder während der Rauhnächte stehen und es durfte keine (weiße) Wäsche auf die Leine gehangen werden. Denn wenn sich das wilde Heer darin verfing, brachte es den Tod ins Haus. So sollte man auch sämtliche Arbeiten in diesen Nächten vermeiden und Ruhe einkehren lassen. 
Natürlich wurde auch an die lieben Verstorbenen gedacht, die nun auch in dieser Nacht wieder, wie zu allen großen Festen, ihre Nachfahren besuchten. Es wurden deren Leibspeisen als Opfergabe bereitgestellt und der Ofen ordentlich beheizt, damit sie es schön warm hatten.
Auch wenn die Menschen übers Jahr nicht viel hatten, zum Übergang wurden sämtliche Speisen auf die Tische gebracht. Sie dienten als gutes Omen. Brot und Salz in ein Leinentuch gewickelt und stehengelassen, sorgte für genug Nahrung fürs ganze Jahr. 
Je mehr man andere (sowohl Menschen als auch Tiere) mit Glückwünschen überhäufte, umso friedlicher und glückbringender wurde das neue Jahr. 
Hatte man zu diesem Zeitpunkt Geld in den Taschen, so wird man auch im neuen Jahr nicht an Armut leiden.
Trat man in der Zeit um Mitternacht auf den Dachboden, so sah man Verstorbene aus dem Familienkreis.
Es wurde orakelt und geräuchert. Träume in den Rauhnächten wurden wahr. 
Das heutige Bleigießen wurde mit Wachs vollzogen, Kaffeesätze wurden gelesen. So gab es allerlei Liebes- und Gesundheitszauber. 
Auch das Wetter wurde wie immer beobachtet. So brachte Nebel Krankheiten mit, dunkle Wolken und starker Wind sogar den Tod. 
Geräuchert wurde mit Fichtenharz (Waldweihrauch) und Wacholderholz/-beeren. Harz wirkt keimhemmend und reinigend. Krankenstuben wurden damals mit Wacholder ausgeräuchert, um die Keime zu ersticken und an der Verbreitung zu hindern, denn es wirkt desinfizierend. Man kann noch Myrrhe dazunehmen. Weihrauch verstärkt vorhandene Energien, also beachtet bitte, welche Energien euch umgeben, bevor ihr Weihrauch (Boswellia) verräuchert. Es wirkt wunderbar verstärkend und ist ein wundervolles Harz, aber es verstärkt ebenso auch nicht erwünschte Energien.
Zum Thema Hausreinigung werde ich nochmal einen separaten Beitrag verfassen.


Und nun wünsche ich euch und euren Lieben ein ruhiges und besinnliches Jahresende und einen guten Start ins neue Jahr, sowie ein gesundes und glückliches 2020!

Liebe Grüße, Kerstin





Freitag, 20. Dezember 2019

Die Rauhnächte

DIE RAUHNÄCHTE - ZUORDNUNGEN UND RÄUCHERREZEPTE 
Grundsätzlich ist es so, dass eine Rauhnacht nicht nur die Nacht betrifft, sondern auch den darauf folgenden Tag. Somit beginnt die 1. Rauhnacht am 24.12. um 0:00h und endet am 25.12. um 23:59h usw.
Es ist möglich, ein Traumtagebuch zu führen. Dazu legt ihr euer Buch am besten direkt neben das Bett und falls ihr aufwacht, notiert eure Träume. Ihr könnt jetzt schon damit beginnen, denn die aktuellen Sperrnächte lassen einen schon intensiv träumen und so könnt ihr euch darauf trainieren, auch daran zu denken, die Träume aufzuschreiben. Diese zeigen an, was euch im nächsten Jahr im jeweiligen Monat erwartet ( Die erste Rauhnacht ist dem Januar zugeordnet usw). Aber bitte die Träume nicht bildlich nehmen, sondern lernen, zwischen den Zeilen zu "sehen".
Zudem könnt ihr orakeln, die Runen befragen oder was euch sonst noch einfällt.
Die Räucherrezepte habe ich zum größten Teil von Annemarie Herzog übernommen, weil sie für mich sehr stimmig sind. Natürlich sind auch andere Kräuter erlaubt, nämlich die, die euch sehr in dieser Zeit am meisten ansprechen. Am besten informiert ihr euch, was die einzelnen Kräuter bewirken. Entweder im Internet, ihr könnt aber auch gerne mich fragen.


1. Rauhnacht - 25.12. (Januar)
Themen: REFLEKTION des vergangenen Jahres (Veränderungen und andere Ereignisse), LOSLASSEN
-Notieren, was einen sehr beschäftigt hat, was man beibehalten und was man loslassen möchte

Räucherung: Wacholderbeeren, Fichtenharz, Salbei, Beifuß, Rosmarin, Lavendel, Eisenkraut, Weihrauch
Nehmt euch bewusst Zeit und lasst euch auf die Räucherung ein. Lasst euren Gedanken freien Lauf und konzentriert euch darauf, was ihr loslassen möchtet und lasst es mit dem Rauch entschwinden.
2. Rauhnacht - 26.12. (Februar)
Themen: AHNEN GEDENKEN und IHNEN DANKEN, STILL WERDEN, FRIEDEN EMPFANGEN und MUT ZU VERÄNDERUNGEN
-Notieren, was mir Frieden verschafft, wo brauche ich Unterstützung, was macht mich ausgeglichen und vor welchen (notwendigen) Veränderungen scheue ich mich
Räucherung: Weihrauch, Zeder, Mädesüß, Rose, Ysop, Alant, Lavendel, Salbei, Beifuß, Goldrute, Lorbeer
3. Rauhnacht - 27.12. (März)
Themen: HERZÖFFNUNG, WUNDER ERKENNEN und ALLE SINNE NUTZEN
-Notieren, welchen Wundern man bereits begegnet ist. Wofür ist man offen, wo haperts noch? Welchen meiner Sinne möchte ich heute besonders in den Vordergrund stellen?
Räucherung: Wacholderbeeren, Weihrauch, Sonnenblumenblüten, Rose, Lavendel, Rosenwurz, Zitronenmelisse, Mädesüß
4. Rauhnacht - 28.12. (April)
Themen: DANKBARKEIT, SICH SELBST WAS GUTES TUN, WAS MACHT MICH HEUTE NEUGIERIG
- Überlegen, was man sich schon lange mal gönnen wollte. Was kann ich mir heute Gutes tun? Wer war im vergangenen Jahr für mich da? Wem möchte ich danken? Dankbarkeit zeigen, indem man den jeweiligen Menschen sagt, wie dankbar man ist
- Notieren, welcher Herzenswunsch langfristig in Erfüllung gehen soll.
- Den Tieren Extrafutter hinstellen
Räucherung: Weihrauch, Myrrhe, Tannennadeln, Frauenmantel, Ringelblume, Eisenkraut, Holunder
-speziell die Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, indem man sich während des Räucherns bewusst wird, wem man danken möchte, Tiere und Mutter Erde mit einbeziehen
5. Rauhnacht - 29.12. (Mai)
Themen: KÖRPERPFLEGE, WAS BEDEUTET FREUNDSCHAFT FÜR MICH, KLARHEIT und WEISHEIT
- Notieren, was ich für Freundschaften tue, was ich von Freunden erwarte und welche Erwartungen ich an mich in Bezug auf Freundschaften habe. Leiste ich das Gleiche was ich von meinen Freunden erwarte oder werde ich womöglich auch enttäuscht? Welche Freundschaften sind einseitig, wo profitieren beide davon? Auch hier reflektieren, ob einem die Freundschaft zu einer bestimmten Person guttut.
- Bin ich klar in meinem Denken? Lebe ich die Wahrheit, die ich möchte oder lebe ich die Wahrheit eines anderen?
Räucherung: Kiefer, Lebensbaum, Weihrauch, Angelika, Salbei, Bernstein, Rose, Holunder, Mistel, Wacholder, Lorbeer, Fichtenharz
- den Rauch mit den Händen einfangen, ganz bewusst körperlich wahrnehmen, um sich selbst zu reinigen und an Klarheit zu gewinnen
6. Rauhnacht - 30.12. (Juni)
Themen: GEFÜHLE AUSLEBEN UND ZULASSEN, SELBSTLIEBE, AKTIVITÄTEN SIND HEUTE STARK
-Notieren, wie groß meine Selbstliebe ist. Habe ich ein gesundes Maß an Selbstliebe oder geht sie darüber hinaus oder liebe ich mich gar nicht? Was kann ich tun, um meine Selbstliebe zu stärken? Lebe ich Gefühle aus oder verdränge ich sie?
Gibt es Momente im vergangenen Jahr, wo ich mich belohnt habe, wo ich mir dankbar war oder wo ich mir was Gutes getan habe? War ich vielleicht mal wütend auf mich selbst?
Räucherung: Salbei, Kampfer, Kiefer, Mädesüß. Myrte, Weihrauch, Eisenkraut, Ysop
-Ich vergebe mir. Alles wird durch diese Räucherung transformiert, somit kann ich mir vergeben.

7. Rauhnacht - 31.12. (Juli)
Themen: VORBEREITUNGEN, HILFE LEISTEN, AUFRÄUMEN UND ENTSORGEN
- Notieren, welche Veränderungen ich angehen möchte, wem ich helfen möchte und was ich nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte (materiell und geistig)
- im Kopf aufräumen und Ordnung schaffen
- von Altem und Verbrauchten trennen (20 Dinge, an die man festgehalten hat, aber nie mehr genutzt hat)
- geistige Geschenke machen und Wünsche weiterleiten

Räucherung: Kalmus, Zimt, Eisenkraut, Myrrhe, Angelika, Melisse, Beifuß, Rosmarin
-ordentlich Rauch erzeugen, damit alles Alte darin gebündelt wird und nach der Räucherung durch die Fenster verabschieden
8. Rauhnacht - 1.1. (August)
Themen: SELBSTVERWIRKLICHUNG, DEN KÖRPER REINIGEN UND ALTES ABWASCHEN, VORSÄTZE FÜR DAS NEUE JAHR TREFFEN
- notieren, was ich auf jedenfall im nächsten Jahr angehen und umsetzen möchte und was ich in 2018 lassen möchte
- sich bewusst um den Körper kümmern und ihn pflegen, damit sich die Seele wohlfühlt
Räucherung: Weihrauch, Myrrhe, Zeder, Orangenschalen, Melisse, Eisenkraut, Rosenblätter
- besonders im Bad verräuchern, während der Dusch- oder Badezeit
9. Rauhnacht - 2.1. (September)
Themen: FRIEDEN SCHLIEßEN, VERSÖHNUNG, KREATIV SEIN, GLÜCKSSYMBOLE VERSCHENKEN, GLÜCK HEREINLASSEN UND ES ZUHAUSE SYMBOLISIEREN, DAS NEUE JAHR SEGNEN
- notieren, wer oder was mich enttäuscht hat, wer hat mir nicht gut getan, wen hab ich womöglich enttäuscht
- welches Talent möchte in mir entdeckt werden und welches Symbol hilft mir mein Glück zu finden
Räucherung: Angelika, Johanniskraut, Lorbeer, Myrte, Wacholder, Holunder, Beifuß
- zur Transformation. Während der Räucherung um Transformation für belastende Ereignisse im kommenden Jahr bitten. Wie verhält sich der Rauch? Bleibt er ruhig, wird es nicht viel Belastendes geben, ist er sehr unruhig, gibt es einiges anzupacken
10. Rauhnacht - 3.1. (Oktober)
Themen: MEDITATION, ENTSORGEN VON ALTLASTEN, KRAFTORTE AUSFINDIG MACHEN, WAHRNEHMUNG SCHULEN
- sich auf die eigene Mitte konzentrieren und Ausgeglichenheit erfahren
- weitere Altlasten loswerden
- mit allen Sinnen aufmerksam die Umgebung wahrnehmen. Was hab ich bis jetzt übersehen? Bewusst werden in der Natur
Räucherung: Johanniskraut, Wacholder, Holunder, Weihrauch, Kalmus, Angelika, Alant, Goldrute
- die eigene Einzigartigkeit erkennen und während der Räucherung das eigene Sein feiern, sich selbst "beweihräuchern", positive Dinge aufzählen, die innere Stimme wahrnehmen
11. Rauhnacht - 4.1. (November)
Themen: DANKBARKEIT, VISIONEN REALISIEREN, DIE GESCHENKTE ZEIT KLUG NUTZEN
- Wofür bin ich dankbar?
- Nehme ich mir genug Zeit für mich und mein Begehren?
- Sehe ich auch meine Stärken oder immer nur die Schwächen?
Räucherung: Bernstein, Rosenblätter, Holunder, Weihrauch, Kalmus, Sternanis, Sonnenblume, Zimt, Beifuß
- während des Räucherns dankbar sein für alles, was mich ausmacht, was mir widerfahren ist, für meine Familie und Freunde, für meine Gesundheit
12. Rauhnacht: 5.1. (Dezember 2019)
Themen: BEREINIGUNG, LOSLASSEN, WAS MÖCHTE ICH HINTERLASSEN?, WUNDER ERKENNEN, TORE VERSCHLIEßEN SICH WIEDER
- Was kann ich heute noch tun, um zum Abschluss zu kommen?
- Wovon möchte ich mich noch befreien und was wünsche ich mir für das kommende Jahr?
- den Himmel beobachten und die Sinne öffnen für kleine Wunder
- einen letzten Gruß an die Anderswelt geben, denn nun schließen sich wieder die Tore
Räucherung: Angelika, Wacholder, Holunder, Weihrauch, Kiefer, Beifuß, Lavendel, Salbei, Mistel
- während der Räucherung alles in den Rauhnächten erfahrene, resümieren, dankbar sein, die Ahnen verabschieden, Wünsche für das kommende Jahr äußern
Buchtipp: Annemarie Herzog - Gelebte Rau(ch)nächte. ISBN: 978-3-99025-282-6
Liebe Grüße, Kerstin